Capensis

 
15Sept
2013

Capensis - The Cape Floral Kingdom

Nach Abschluss meiner Zeit am Kap kommt jetzt nochmal ein Eintrag den ich schon lange schreiben wollte über die Capensis, die Kapflora , welche nicht zuletzt meinem blog auch seinen Namen gegeben hat.  Jeder Biologe hat (hoffentlich ;) schon einmal von den 6 großen Florenreichen gehört in die die Pflanzen der Erde eingeordnet werden. Dass dies allerdings nicht nur für Botaniker von Interesse ist, möchte ich euch mit diesem Eintrag ein bisschen näher bringen und euch hoffentlich einen Eindruck von der unglaublichen Natur, der Vielfalt der Arten und Beziehungen in den Ökosystemen am Kap und ihrem unschätzbaren Wert vermitteln.

  Die Florenreiche der Welt

Die Florenreiche der Erde enthalten Pflanzenarten die evolutionär eine nähere Verwandtschaft aufweisen und die Lage eines Florenreiches wird vor allem durch die Verbreitung der enthaltenen Arten definiert. So enthalten die Florenreiche endemische (nur dort vorkommende) Verwandtschaftsgruppen. Die existierenden Florenreiche der Erde spiegeln daher auch den Prozess der Evolution auf der sich wandelnden Erdoberfläche wider und Grenzen der Florenreiche sind meist auch durch geologische Prozesse und Formen bedingt, die wiederum die Ausbreitung der Pflanzen bestimmen. So sind die meisten Florenreiche geografisch sehr weitreichend da sie von nahe verwandten Pflanzengruppen besiedelt sind wie z.B. die Holarktis die fast die gesamte nördliche Hemisphäre umfasst. Die südlichste Spitze Afrikas, zentriert um das Kap der Guten Hoffnung und das Kap Agulhas, wird jedoch als eigenes Florenreich, Capensis, oder auch Cape Floristic Region (CFR) aufgefasst, da die Flora dort evolutionär eine Besonderheit darstellt und vollkommen anders ist als überall sonst auf der Welt. In einem winzigen Gebiet von weniger als 80.000 km2 (etwas größer als die Fläche von Bayern!) enthält Südafrika also als einziges Land der Welt ein gesamtes Florenreich, und damit einen beachtlichen Teil der gesamten genetischen Pflanzenvielfalt auf der Erde. (Hier findet ihr eine Karte: http://www.conservation.org/where/priority_areas/hotspots/africa/Cape-Floristic-Region/Pages/default.aspx)

  CFR - Fynbos Coastal Fynbos Table Mountain Fynbos Table Mountain

Bestimmt wird die CFR vor allem durch eine unglaublich hohe Artenvielfalt von über 9000 Spezies (in ganz Deutschland gibt es ca. 4000), wovon ca. 70% endemisch sind für das Gebiet (nur am Kap existieren). Dass bedeutet auf diese geringe Fläche gesehen, enthält die CFR sogar mehr Pflanzenarten als die vielfältigsten tropischen Regenwälder in Südamerika! Aus erdgeschichtlicher Sicht ist Südafrika seit sehr langer Zeit sehr stabil ohne größere geologische Umwälzungen  - die CFR existiert in ihrer momentanen Lage ungefähr schon seit 5 Millionen Jahren! Die Ursprünge der Kapflora gehen sogar noch wesentlich weiter zurück  - bis zu 40 Millionen Jahre… Wenn man dies mit der Entstehung des Menschen auf der Erde vergleicht, (Beginn der Gattung Homo wird ca. vor 2 Mil. Jahren datiert, der moderne Mensch seit ca. 200.000 Jahren) oder der Flora in großen Teilen der nördlichen Hemisphäre, wo die Gletscher der Kaltzeiten das letzte Mal vor ca. 10.000 Jahren  die gesamte Erdoberfläche umgegraben hatten, dann wird einem bewusst wie unglaublich alt und evolutionär einzigartig die CFR ist.

 

Fynbos Vegetation und Ökologie

Der Begriff Fynbos wird oft als Synonym für die CFR verwendet, er beschreibt aber tatsächlich nur einen bestimmten Teil der Vegetation die in der CFR enthalten ist. Die Fynbos Vegetation wird dominiert durch Pflanzen aus den Protea-, Restio- und Erica-Familien, die einen Großteil  der hohen Artenanzahl ausmachen. Das Klima ist mediterran, was bedeutet dass Niederschläge nur im Winter fallen – der Rest des Jahres ist normalerweise ausgesprochen trocken. Der geologische Untergrund am Kap besteht zu großen Teilen aus Table Mountain Sandstone -  ein extrem nährstoffarmes Sedimentgestein, dass eine große Herausforderung für Pflanzenwachstum darstellt.

Protea Restio Erica King-Protea

Die Vegetationsformen im Fynbos sind hauptsächlich kleine Kräuter und Sträucher, Bäume gibt es natürlicherweise im Fynbos nicht. Das ist ein interessanter Aspekt der Vegetation, wenn man sich heute am Kap aufhält sieht man überall Bäume – von der deutschen Eiche über Kiefern zu australischem Eukalyptus ist alles vertreten. Diese Pflanzenarten wurden im Zuge der europäischen Besiedelung größtenteils bewusst eingeführt und auf Plantagen angepflanzt. Man sieht also sehr deutlich, dass das Klima und die Umweltbedingungen am Kap den Wuchs von Bäumen durchaus ermöglichen. Weshalb also gibt es diese Wuchsform hier natürlicherweise nicht? Die Erklärung hierzu besteht in der Ökologie des Fynbos, dieser ist ein Feuerökosystem, dass bedeutet in der natürlichen Entwicklung der Pflanzenarten (der Evolution der letzten 5 Millionen Jahre) waren regelmäßige Feldbrände ein entscheidendes Selektionskriterium.  Dies hat dazu geführt, dass die im Fynbos dominanten Pflanzen reproduktive Strategien entwickelt haben um ein vollständiges Herunterbrennen alle 10 – 30 Jahre zu überleben bzw. ihre Nachkommen dies überdauern können.  Anders gesagt, ein Baum als Wuchsform ist eine langfristige Investition in Biomasse die evolutionär nur Sinn macht um einen Kampf um Licht mit anderen Pflanzen zu gewinnen. Durch regelmäßige Brände wird eine Strategie des „live fast – die young“ gefördert, die eine schnelle reproduktive Reifung und Anpassung an die extremen Bedingungen des Feuers erfordert. Besonders Pflanzen der Protea-Familie haben faszinierende Lösungen entwickelt um ihre Samen vor dem Verbrennen zu schützen, wie z.B. Samenkapseln die erst in der Hitze des Feuers aufspringen und ihre Nachkommen danach optimale Wuchsbedingungen ohne Konkurrenz und in nährstoffreicher Asche vorfinden. Andere Pflanzen wiederrum entwickeln sehr früh eine dicke Rinde die den Stamm schützt und können so nach wenigen Jahren ein Feuer mit mittlerer Intensität überstehen und wieder ausschlagen (der Feuertod einer Pflanze ist hauptsächlich der Zerstörung ihrer Leitungsbahnen für Wasser im Stamm zuzuschreiben!).

bunt Fynbos resprouting new life

Die Intensität und die Häufigkeit von Bränden sind daher wesentliche Faktoren die die Artenzusammensetzung und Biomasse in den natürlichen Fynbos Systemen maßgeblich bestimmt. Durch eine Veränderung dieser Faktoren erfährt der Fynbos eine massive Veränderung und kann leicht von anderen Vegetationstypen verdrängt werden, da die Kapflora zum größten Teil auf die Feuerökologie angewiesen ist, in der sie sich entwickelt hat. Um auf die Existenz von Bäumen in der CFR zurück zu kommen – es gibt in der umgebenden Vegetation in Südafrika natürlicherweise durchaus Bäume und größere Sträucher – diese führen vermutlich schon seit Millionen von Jahren einen „Kampf der Biome“  am Kap, in dem das Feuer die entscheidende Rolle zur Entwicklung des Fynbos ohne baumförmige Pflanzen gespielt hat. Heutzutage wird dieses System aber natürlich maßgeblich durch den Menschen beeinflusst, der Feldbrände in der dicht besiedelten Landschaft eindämmen will.  Um gleichzeitig die einzigartige Pflanzenwelt am Kap zu erhalten, ist ausführliche Forschung und gutes Management notwendig, damit die natürlichen Gegebenheiten, notwendig für die Existenz dieses extrem angepassten Pflanzenreiches, in der vom Menschen veränderten Landschaft weiterhin gegeben sind.

 

Die Tierwelt am Kap

Eine so speziell angepasste Vegetation ist also an sich schon äußerst spannend, besonders wenn man evolutionäre Entwicklungen und Strategien betrachtet und ihre Bedeutung für die allgegenwärtigen menschliche Eingriffe in die uns umgebenden Ökosysteme. Aber eine so spezielle Vegetation bedingt auch vielfältige Anpassungen und Interaktionen mit der Fauna – also der Tierwelt – die diese Systeme bewohnt. Durch die nährstoffarmen Böden am Kap bietet die natürliche Pflanzenwelt wenig verfügbare Biomasse als Nahrung für herbivore Tiere.  In der CFR erreicht die speziell angepasste Fauna auch nicht annährend die hohe Artenvielfalt der Pflanzenwelt, allerdings gibt/gab es trotzdem eine Reihe endemischer Tierarten in diesem geografisch kleinen Gebiet. So wurde zum Beispiel der Blaubock Hippotragus leucophaeus, eine spezialisierte Antilopenart die nur in der CFR existierte, mit der europäischen Besiedelung am Kap bereits um 1800 ausgerottet. Ein ähnliches Schicksal hätte beinahe auch den im Fynbos lebenden Bontebok Damaliscus pygargus ereilt, dessen Gesamtpopulation gegen Anfang des 20. Jhd. nur noch knapp 20 Tiere betrug, welcher jedoch durch Naturschutzmaßnahmen vor dem Aussterben bewahrt werden konnte.

Bontebok Fynbos stream

Weiterhin gibt es in der CFR auch einige endemische und teilweise hochgefährdete Amphibienarten, sowie ca. 20 nur dort vorkommende Süßwasserfische, die ebenfalls stark gefährdet sind durch eingeschleppte Fischarten. In der Vogelwelt gibt es 6 Arten die als vollkommen auf den Fynbos beschränkt eingestuft werden. Diese verhältnismäßig geringe Zahl (im Vergleich zu anderen Gegenden im südlichen Afrika), wird auch durch die geringe Anzahl von Insekten erklärt, welche im Fynbos ebenfalls nur wenig Nahrung finden.  Von diesen Vögeln sind allerdings zum Beispiel die Sunbirds, welche aus Ericas und Proteas Nektar trinken, wichtig in der Pflanzenreproduktion indem sie als Bestäuber fungieren. Hierfür gibt es im Fynbos allerdings auch noch andere spezifische Interaktionen mit Kleinsäugern  z.B. Mäusen die ebenfalls Proteas bestäuben. Auch in der Verbreitung von Fynbos Pflanzen spielen Tiere eine wichtige Rolle, so werden zum Beispiel die Samen vieler Arten durch Ameisen verteilt und können so erst abgebrannte Gebiete wiederbesiedeln. Die hochangepasste und spezialisierte Pflanzenwelt am Kap hat sich in ihren natürlichen Ökosystemen also mit manchen Tiergruppen co-evolviert und Flora und Fauna ist für die Weiterexistenz aufeinander angewiesen.

Southern Double Collared Sunbird endemic Orange Breasted Sunbird (C. J. Landschoff)(C. J. Landschoff) endemic Cape Rockjumper (C. J. Landschoff) (C. J. Landschoff)  endemic Cape Sugarbird (C. J. Landschoff)

Das zeigt, dass Südafrika eine enorme Verantwortung trägt, da es als einziges Land der Welt ein ganzes Pflanzenreich beinhaltet und die unglaublich wertvolle Natur in diesen Ökosystemen gleichzeitig enorm gefährdet ist. Nicht nur unmittelbare menschliche Einflüsse wie Urbanisierung und Plantagen, sondern auch invasive Tier- und Pflanzenarten oder der Klimawandel, der die winterlichen Regenfälle verändert, sind eine enorme Bedrohung. In solch hochspezialisierten Systemen die über Millionen von Jahren gewachsen sind, kann effektiver Naturschutz nur mit Hilfe von umfassender ökologischer Forschung gelingen – welche in Südafrika auf diesem Gebiet hochaktuell und hervorragend durchgeführt wird. Allerdings ist zum Gelingen dessen letztlich die gesellschaftliche Akzeptanz und ein Bewusstsein für die unglaublichen Werte notwendig. Um das zu erreichen, ist letztlich jeder einzelne gefragt und ich hoffe ich konnte euch einen guten Einblick in die Welt geben, in die ich während meines Studiums in Kapstadt eingetaucht bin…

11Juni
2013

Life as a capetonian

Uff... Nach dem ich die letzen 2 Monate quasi nur für die Uni gelebt habe, hab ich jetzt endlich mal wieder ein bisschen Luft zum atmen und kann mich nachdem die letze von 5 Klausuren geschrieben ist endlich mal wieder entspannen. Daher kommt jetzt mal wieder ein kleiner Eintrag um euch zumindest ein paar meiner Eindrücke hier aus dem Studiensemester zu vermitteln. Wie das immer so ist wenn man viel zu tun hat sind die 4 Monate Studium hier natürlich schnell vorbeigegangen. Ich hatte 3 "third-year" Kurse im Biological Siences Departement der University of Cape Town belegt (äquivalent zu 36 ECTS für europäische Studenten). Das war in retrospektive doch ein bisschen viel, da selbst die südafrikanischen Studenten normalerweise nur 2 Kurse belegen. Ich hatte einen Marine Ecosystem und einen Ecosystem Ecology Kurs die sich mit der wirklich weltweit einmaligen Biodiversität und Ökologie in marinen, limnischen und terrestrischen Systemen in Südafrika beschäftigten. Außerdem belegte ich noch einen Global Change Ecology Kurs der sich mit all den vielen Facetten von globalem, anthropogen verursachtem Wandel aus biologischer Sicht beschäftigte. Da jeder Kurs aus mehreren Test, wöchentlichen Hand-Ins und field-trips bestand hatte ich wirklich das ganze Semester über jede Menge zu tun. Die Klausuren waren auch eine Nummer für sich, da nicht nur Abschnitte des gelernten getestet wurden, sondern meist in 2 seperaten Exams jeder Abschnitt ausführlich abgehandelt wurde. Man fühlt sich hier im System auch nicht wie ein Student in Deutschland da es sehr verschult ist und man chronisch unterschätzt und bevormundet wird, zumindest so lange bis man kein "undergraduate" mehr ist. Durch die viele, teilweise oberflächliche, Arbeit hat man wenig Zeit eigene Schwerpunkte nach Interesse zu setzen. Wie gesagt, ich hatte schon unglaublich viel zu tun aber ich möchte keinen der 3 Kurse missen da ich wirklich sagen kann dass ich in dem Semester eine Unmenge gelernt habe, und auch großen Spaß an den Themen hatte. Die Möglichkeiten die man hier in der ökologischen Forschung hat sind einfach unglaublich und so bestehen Projekte für Studenten aus Forschungsvorhaben von denen man in Deutschland nur träumen kann... Auch die Qualität der Lehre und die vermittelten Inhalte in den 3 Kursen waren allererste Sahne - am Puls der aktuellen Forschung und nicht aus verstaubten Textbüchern. Man sieht daher dass die international hohe Reputation in der biologischen Forschung der UCT nicht von ungefähr kommt. Die einmalige Lage an 3 großen Ozeanen macht die Meeresforschung hier weltbekannt und die Fynbos Kapflora (dazu bald noch ein eigener Eintrag) ist weltweit einmalig und evolutionär hochinteressant. Nebenbei liegt am Kap die Wiege der Menschheit in erdgeschichtlich uralten und stabilen Landschaften und es gibt noch Unmengen an unerforschten und naturnahen Systemen hier. Also ein Eldorado für ökologische Forschung. Aber Südafrika hat eben auch seine Nachteile die ich in andern Einträgen schon genügend beleuchtet habe. Ein weiterer, akademischer ist dass man an der Uni als Ausländer zwar kurzzeitig gerne gesehen ist da man saftige Gebühren zahlt  - aber nach dem Abschluss hier bleiben ist quasi unmöglich da man keine Stipendien oder Jobs erhält, diese werden meist nur an Südafrikaner vergeben. Soviel also über das Studium hier - ich kann es definitiv als Auslandserfahrung wärmstens empfehlen da man sowohl fachlich sehr viel mitnehmen kann als auch wichtige Skills erlernt - zumindest im biologischen Bereich an der UCT. 

UCT Camps Bay  das Aussicht von Zuhause 

Kapstadt ist natürlich auch an sich eine wirklich besondere Stadt - die einfach durch ihre Schönheit mit dem Tafelberg und unfassbaren Stränden sowie einer vielfältigen Umgebung zu begeistern weiß. Durch den starken europäischen Einfluss hat das Leben als gut betuchter Weißer hier zwar kaum afrikanische Züge, aber man muss eben auch nicht auf viel des gewohnten Luxus verzichten und man kann mit aus europäischer Sicht wenig Geld eine ganze Menge anfangen. Ich habe meine Zeit hier auf jeden Fall genossen und hab einen guten Einblick ins Leben hier bekommen - vor allem auch dank Jannes und seiner Familie die mir wirklich viel geholfen haben. Danke dafür! Ich werde es vermissen im Carbonator durch die City zu cruisen mit Blick auf Berg und Ozean und den nächsten Trip zum greifen nah...
Nach Ostern hatte ich für 2 Wochen besuch von meinem Freund Lukas mit dem ich 09-10 schon die Weltreise unternommen hatte. Südafrika wollte er sich natürlich nicht entgehen lassen und so hatten wir eine super Zeit und ich habe mich sehr über Besuch aus der Heimat gefreut! Wir schauten uns gemeinsam Robben Island die Gefängnis-Insel vor Kapstadt aus der Apartheid Zeit an in der u.a. auch Nelson Mandela lange Jahre inhaftiert war. Auch mal wieder zusammen mit Lukas hier in Südafrika zu reisen war merkwürdig gewohnt und gleichzeitig sehr entspannt weil wir uns da mittlerweile quasi blind verstehen - auch wenn mal Dinge schiefgehen. So hatten wir ein unerfreuliches Erlebnis mit einem Busunternehmen dass uns nachts in Port Elizabeth sitzen hat lassen, aber mit vereinten Kräften haben wir das auch heil überstanden (ausgestorbene Innenstädte sollte man in SA nach dem Einbruch der Dunkelheit zu Fuß meiden). Als ein Tipp für alle die das lesen: NIEMALS, aber auch NIEMALS mit Roadlink SA fahren nehmt lieber Greyhound oder Intercape ;).
Nach dem Ende der Klausuren letze Woche sind wir (Jannes, seine Familie, ich und einige Freunde aus der Uni) am Wochenende in den West Coast NP zum ausspannen und feiern in der Natur gefahren was super war. Jetzt habe ich noch ca. 7 Wochen um hier noch ein bisschen das Land zu genießen und dann gehts wieder heimwärts - ich freue mich! Aber davor kommt in 10 Tagen noch Jannes und mein Freund Tom zu uns runter und wir erfüllen uns einen Lebenstraum: In Windhoek der Haupstadt von Namibia wartet ein voll ausgestatteter 4x4 Toyota Hilux mit Dachzelt auf uns :). Damit haben wir momentan einen ca. 4000km roundtrip zwischen Botswana und dem Norden von Namibia ins Auge gefasst durch die vielleicht besten Wildreservate im südlichen Afrika.  Vorher müssen wir nur noch unseren Toyota "Carbonator" bis nach Windhoek treten (schlappe 1500km von Cape Town ;). Das wird sicherlich eine lustige Tour und ein Reisebericht kommt dann in ein paar Wochen hier auch online. 

 

Cheers! Robben Island Prison on the road... 1x Fisch a la Corvo bitte! West Coast The fairest Cape in the World

14Mai
2013

Funkstille

Wie ihr sicherlich bemerkt haben werdet tut sich hier im moment nicht allzu viel... Das liegt nicht an mangelnden Geschichten aus Südafrika sondern leider einfach daran dass ich im moment, keine aber auch gar keine Minute Zeit neben der Uni hab...

 

Aber keine Sorge, zum Abschluss gibts dann noch mal ein paar richtige Schmankerl!

der ein oder andere von euch wird vielleicht schon einmal von Okavango-Delta gehört haben und die Wüste Namib dürfte auch nicht ganz unbekannt sein ;)

hoffe das macht Lust auf mehr... mir hilft die Aussicht darauf auf jeden Fall durch den letzen harten Klausur-Monat!

 

Ahoi

Jakob

16März
2013

Pelagic Seabirding

Das Wochenende vom 16./17.03.13 wird Jannes und mir mit Sicherheit noch für lange, lange Zeit ins Gedächtnis eingebrannt sein... Dank eines großzügigen Geburtstagsgeschenks von Jannes für meine Wenigkeit standen wir am Samstag morgen um 5 Uhr in der Frühe auf um nach Simon's Town zum Hafen zu fahren. Dort trafen wir die Crew von "Zest Seabirding", und etwa 15 andere vogelverrückte um für einen ganzen Tag offshore vom Cape Point auf einem Boot Seevögel beobachten zu können... Alleine hätte sicherlich keiner von uns beiden sich dazu entschlossen sich einen Tag land mit den einem Haufen Freaks auf einem Boot einzusperren - aber zusammen ist sowas dann doch äußerst denkwürdig :). Wir fuhren also um 7 Uhr morgens los und verbrachten den Tag damit bei ordentlich Swell 50 km vor der Küste nach Fischerbooten zu suchen, die Seevögel aufgrund der Fischabfälle wie magisch anziehen...

Auf dem Weg dorthin sahen wir noch nette Sachen wie einen an der Oberfläche dümpelnden Mondfisch und einen zum Tauchgang ansetzenden Pottwal - und dann gings richtig los mit Seabirds... 

Durch die einzigartige Lage des Kaps hier, zwischen dem Atlantischen und dem Indischen Ozean, und in relativ kurzer Entfernung zur Antarktis wimmelt es hier nur so von Leben im Meer...
Daher ist es auch ein weltweit bekannter Spot zum beobachten von Seevögeln, die nahezu ihr ganzes Leben über dem Wasser verbringen und nur zum Brüten auf abgelegen Hochseeinseln ans Land kommen. Aus evolutionärer Sicht stellen die Seevögel eine sehr alte Verwandschaftsgruppe dar, die durch unglaubliche Anpassungen und Verhaltensmuster ihr Leben auf der rauen Hochsee fristen.
Wir hatten großes Glück und sahen im Laufe des Trips über 10 verschiedene Arten und eine ganze Menge interessanter Beobachtungen aus nächster Nähe... Leider war es aufgrund des Wellengangs schwer gute Fotos zu schießen - aber dank Jannes starker Linse sind dann doch ein paar gute Bilder dabei gewesen :)

Wir sahen alleine 5 verschiedene Albatross-Arten, welche einfach nur UNGLAUBLICH beeindruckend  und majestätisch sind... Wir hätten beide nichts dagegen den Trip jedes Wochenende wieder mitzumachen...

Genießt die Bilder von diesen wirklich seltenen Anblicken...

 

ready. set - go!   Langleinen-Fischer (© J. Landschoff) Indian Yellow-Nosed Albatross - Thalassarche carteri (© J. Landschoff) Sabine's Gull - Xema sabini (© J. Landschoff) Black-Browed Albatross - Thalassarche melanophris (© J. Landschoff) Atlantic Yellow-Nosed Albatross - Thalassarche chlororhynchos / White-Chinned Petrel - Procellaria aequinoctialis (© J. Landschoff) Northern Royal Albatross - Diomedea sanfordi / Shy Albatross - Thalassarche cauta (© J. Landschoff) Wilson's Storm-Petrel - Oceanites oceanicus (© J. Landschoff) Subantarctic Skua - Catharacta antarctica (© J. Landschoff) (© J. Landschoff) (© J. Landschoff) Shy Albatross (© J. Landschoff) White-Chinned Petrel

10März
2013

Betty's Bay

Wenn man so beschäftigt ist mit Uni unter der Woche tut es echt gut am Wochenende zum Ausgleich aus der Stadt rauszufahren und in der Natur zu entspannen... Die Auswahl wohin fällt in Kapstadt allerdings schwer, da in der unmittelbaren Umgebung unzählige Buchten und Berge zu entdecken sind... Die Vorbereitung auf unsere Tests für die nächste Woche lief zwar eher schleppend - aber wer will einem das verdenken bei dem Strand vor dem Haus ;-)

 

 

(© J. Landschoff) African Oystercatcher (© J. Landschoff) Orange Breasted Sundbird White Fronted Plover surf's up...

02März
2013

Watt is' Watt?!

Das Wochenende meines Geburtstags verbrachten wir einen Tag im West Coast National Park der auch bequem vom Kapstadt innerhalb 1,5 h zu erreichen ist. Es ist ein kleiner Nationalpark mit schönen Dünengebieten und einer Lagune die dem Wattenmeer doch sehr ähnlich ist, unter anderem auch weil man viele der gleichen Zugvogelarten dort beobachten kann die hier den Sommer ebenso genießen wie wir... Aber etwas anders ist das ganze dann doch - vor allem auch wegen den unglaublich wilden Stränden die direkt hinter der Düne an den Atlantik grenzen. Das Wasser dort ist besonders im Sommer durch starkes upwelling gekennzeichnet (kaltes, nährstoffreiches Tiefenwasser dass durch den Wind an der Küste hochgepumpt wird) und einer der Hauptgründe für die wahnsinnig produktive marine Lebengemeinschaft an der südafrikanischen Westküste bildet. Dieses upwelling zieht sich vom Kap bis in den Norden von Namibia - also ein riesiges Gebiet extrem spannender Meeresökosyteme... ein Traum für jeden Biologen :).

 

Die Landschaft erinnter teilweise sehr an das Wattenmeer... ... mit teilweise gleichen Zugvögeln auf dem stopover im warmen Süden! (© J. Landschoff) wer mir sagen kann wie viele Vogelarten im Schwarm fliegen bekommt ein Eis ;)   darunter aber dann auch ungewohnte Gäste...   (© J. Landschoff) und die Strände sind auch noch ein bisschen wilder... unsere fahrtüchtige Errungenschaft - genannt einige Endemiten Southern Black Korhaan... und Cape Grassbird (© J. Landschoff) Jackal Buzzard

23Januar
2013

workin‘ late…

Meine 5 Monate Praktikumszeit an der Uni in Grahamstown sind ja jetzt unglaublicherweise schon wieder vorbei… Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht wenn man mit so viel Neuem umgeben ist und den Kopf voller Ideen und Projekten hat. Zeit eine kleine Zusammenfassung zu schreiben bzw. ein Fazit zu ziehen.

Zuerst einmal bleibt festzuhalten, dass die Zeit sicherlich gut investiert war und ich eine Menge neuer Erfahrungen in der Forschungswelt sammeln konnte. Außerdem hatte ich das Glück einige super Menschen sowohl aus Afrika als auch der ganzen Welt kennenzulernen. Dafür bin ich unglaublich dankbar da die Praktikumszeit ohne sie sicherlich totlangweilig und echt ätzend gewesen wäre… Dieser Dank gilt im besonderen Leandro, Jesus, Paola, Laure, Franck, Dave, Jo, Matt, Kat,  Sydney, Lenin und Tatenda die das ganze hier hoffentlich über den Google-Translator entziffern können : )  thanks guys!

Die Zeit in Grahamstown war auch super, um einen guten Einblick in das unglaublich vielschichtige, die eigenen Vorurteile immer wieder über den Haufen werfende, gesellschaftliche Leben hier in Südafrika zu bekommen. In einer cosmopolitischen Millionenstadt wie Kapstadt sieht das tägliche Leben dann doch etwas anders aus!  Da die Stadt so klein war fühlte man sich schnell wohl und kannte sich aus – dafür wurde es dann nach einiger Zeit auch etwas langweilig und sehr überschaubar.    

Die im eigenen Kopf glorifizierte und teilweise zu elitäre Forschungsarbeit besteht in der Praxis natürlich aus viel Literaturarbeit im Büro. Theoretisch beschäftigt man sich eigentlich hauptsächlich mit der Frage ob die eigenen Wahrnehmungen und Vorstellungen bloßen Zufallsereignissen oder einem wirklichen Phänomen zugrunde liegen. Das hört sich langweilig an kann aber wirklich begeisternd sein wenn man in der Thematik aufgeht, was bei mir definitiv der Fall war. Auch mit so unglaublich intelligenten und machtvollen Labormethoden wie stabilen Isotopen und Fettsäure Analysen zu arbeiten war echt eine super Gelegenheit. In der täglichen Arbeit im Büro an der Uni dreht sich dann letztlich aber alles immer nur um die nächste Publikation und den eigenen Status, sowohl zwischen Kollegen als auch unter dem Druck von Deadlines und Stipendien. Da ich mit 4 Ph.D. Studenten in einem Büro gearbeitet habe deren Privatleben im Weiteren dem Wort „Arbeit“ gleichzusetzen ist (und die dafür dann gerade mal genug Geld für eine Wohnung und Grundlebensmittel bekommen) war auch das Wort Arbeitszeit eigentlich die falsche Beschreibung für meine Arbeitsumgebung. Da sich das Leben der meisten Leute also fast ausschließlich in der Arbeitsgruppe abspielte, war es extrem schwer effektiv zu arbeiten und Arbeit und Freizeit zu trennen. Es kommt immer jemand auf einen Kaffee vorbei oder jemand bringt eine Puffotter aus dem Botanischen Garten vorbei um ihr mit den bloßen Händen das Gift zu entnehmen und es bei uns im Labor gefrier-zu-trocknen (okay, das war der Wahnsinn ;). Die Praktikumszeit hier hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass ich so selbst später meine Karriere nicht verfolgen möchte, da man heillos unterbezahlt wird und dazu noch sein Privatleben opfern muss. Und was mich am meisten enttäuscht hat war muss ich sagen, dass die Vorstellung durch ökologische Forschung seinen Beitrag zur Bewältigung der mannigfaltigen Probleme der Menschheit zu leisten so einfach nicht zutrifft. Es gibt einfach immer eine höhere Stelle die sich von den zu publizierenden Ergebnissen Ruhm, Gelder, Einfluss oder was auch immer erhofft... Da kommt es dann immer sehr darauf an wie das Projekt genau formuliert ist und ob es tatsächlich weiterhilft – oder nur so tut.

Mein eigenes kleines Forschungsprojekt hat mittlerweile seine ersten Ergebnisse. Da es allerdings erstmal 4 Monate gedauert hatte, sich in der südafrikanischen Bürokratie zurecht zu finden und logistische Probleme, wie im Projektgebiet überfallen zu werden oder Jahrhundertfluten, umgangen werden mussten habe ich leider weniger eigene Proben als erhofft bekommen. Es wäre jetzt schön gewesen noch 2 Monate zu haben um das Ganze publikationsreif aufzupäppeln… (ihr seht schon… ich bin vom Forschervirus infiziert ;). Naja mal sehen, vielleicht kann ich in Richtung Bachelorarbeit das Ganze noch etwas ausbauen...

Fallen stellen um den häufigen, mittelgroßen Pied Kingfisher zu fangen... wir fingen dann allerdings nur den winzigen Pygmy Kingfisher... und den riesigen Giant Kingfisher... :) Blut abnehmen - schwerer als gedacht! und dann ab ins Labor

Jetzt wird aber erstmal nach Kapstadt umgesiedelt und dort das einfachere, strukturiertere Studentenleben genossen...

03Januar
2013

heiße Weihnachten #1

In der Zeit von Mitte Dezember bis Mitte Januar kam Sarah mich hier in SA besuchen und wir nutzten die Gelegenheit um zusammen einen Roadtrip entlang der Kapregion zu unternehmen. Glücklicherweise konnte ich mir die Zeit zwischen den Jahren von der Arbeit in Grahamstown freihalten und so hatten wir genügend Zeit um eine längere Reise vom Eastern Cape aus bis nach Kapstadt mit einigen Stopps zu unternehmen. Wir mieteten uns ein Auto in Grahamstown und fuhren von dort aus zunächst im Eastern Cape etwas in Richtung Nord-Osten in das Transkei genannte ehemalige Xhosa-Homeland. Die Homelands waren in der Zeit der Apartheid aus dem Land ausgeschlossene Provinzen die vernachlässigt und abgeschottet von der Regierung sich selbst überlassen wurden. Heutzutage ist dies jedoch eine der interessantesten Ecken im Eastern Cape da es touristisch noch kaum erschlossen ist und unglaubliche Landschaft und wirklich afrikanische Kultur und Menschen vereint. Besonders die „wild coast“ genannte Küste der Transkei ist wirklich atemberaubend schön, allerdings auch logistisch schwer zu bereisen. Wir machten also nur ein paar kurze Übernachtungen in ein paar kleinen Backpackers und genossen die Natur und die Zeit zu zweit im Urlaub.

Lubanzi Beach... der Wahnsinn! Xhosa Community Blick aus derm Schlafzimmer... gone fishing... leider aber nur einen Sandshark- Rochen (Rhinobatos annulatus) gefangen. Der kam dann natürlich wieder zurück :) Coffee Bay

02Januar
2013

heiße Weihnachten #2

Danach fuhren wir wieder an der Küste entlang in Richtung Süden und beschenkten uns gegenseitig zu Weihnachten damit, den Heiligabend damit zu verbringen durch den Addo Elephant Nationalpark zu fahren um Tiere zu beobachten – dabei kam bei über 30 Grad und Elefantenhorden die um unser Auto liefen zwar keine Weihnachtsstimmung auf, aber wir hatten unseren Spaß. Wenn man an deutsche Weihnachten gewöhnt ist, ist es ohnehin sehr seltsam im Sommer und man kommt nicht so richtig in Adventsstimmung…

Übernachtung im traditionellen Xhosa-Stil Bokmakierie der Gleitaar :D endlich!! Red Hartebeest Rock Monitor Cape Dwarf Chamaleon Kudu Kudu Caracal

Nach Weihnachten fuhren wir dann weiter am Kap entlang in Richtung Süd-Westen, entlang der touristischen Garden-Route die sich zwischen Port Elizabeth bis kurz vor Kapstadt an der Küste erstreckt. Dies ist wiederrum eine völlig andere Gegend als weiter östlich, es ist wesentlich niederschlagsreicher und grüner. Hier reihen sich unzählige schöne Küstentäler und Flussmündungen aneinander und man erreicht nun die einzigartige Vegetation des südwestlichen Kaps. Die ganze Küste ist ebenfalls Nationalpark-Gebiet mit verschiedenen Sektionen, besonders wegen der Flora und einer sehr reichen marinen Fauna. Wir stoppten in der Tsitsikamma genannten Gegend, die sehr schöne Wälder und Strände vereint.

Garden Route NP - Tsitsikamma Section völlig fertig :D paddeln... die 8. Plage...

 

Einen weiteren Teil des Garden-Route NPs besichtigten wir in Sedgefield zwischen Knysna und Wilderness.

yummy unglaubliche Dünen... African Oystercatcher totes, verwestes Walkalb (vermutl. südl. Glattwal)

 

Auf der Weiterfahrt in Richtung Kapstadt kann man dann von der Küste etwas in Richtung Norden abweichen, wo nach dem passieren einer Bergkette die trockene Wüsten-Savanne genannt „kleine Karoo“ beginnt. Dies ist landschaftlich wiederrum vollkommen anders und man kann es kaum glauben, dass man all das auf einem so kleinen Fleck findet. In der Karoo werden vor allem Strauße gezüchtet und auch Wein angebaut, wir besichtigten dort noch die unglaublich riesigen „cango caves“ Tropfsteinhöhlen.  

Kleine Karoo Cango Caves

01Januar
2013

heiße Weihnachten #3

Von dort war es dann nicht mehr allzu weit bis nach Kapstadt und wir hatten das Glück dort für etwas über eine Woche mit meinem Freund Jannes aus Sylter Zivi-Zeiten und seiner Freundin Natascha wohnen zu können. So verbrachten wir mit ihnen und ihren Familien Silvester und konnten den Luxus genießen nicht mühselig als Touristen die Stadt zu erkunden, sondern mit Einheimischen die besten Sachen zu unternehmen. Sicherlich hat schon fast jeder mal etwas über Kapstadt gehört oder gelesen – und die Einschätzung, dass es mit z.B. Rio de Janeiro oder San Francisco aufgrund der wunderschönen Landschaft drumherum zu den schönsten Städten der Welt gehört stimmt ganz bestimmt. So gab es viel zu unternehmen – natürlich stiegen wir auf den Tafelberg, fuhren über die Kap-Halbinsel die zum größten Teil ebenfalls Nationalpark ist bis zum Kap der Guten Hoffnung, und erkundeten die unzähligen Strände in der näheren Umgebung und etwas außerhalb, da es zur Weihnachtszeit leider unsäglich überfüllt in der Innenstadt ist.

Cape Town and surroundings

you see me rollin'... downtown Anstieg auf den Lion's Head... mit unglaublichem Ausblick auf die Stadt... und den Tafelberg mit

Table Mountain

Unglaubliche Natur in laufweite der Innenstadt... Königs-Protea   in den 1930ern im Zoo gehalten, wovon 2 Tiere ausbüchsten und sich dann auf dem Tafelberg fröhlich vermehren...

Cape Penisula - Table Mountain NP

Simons Town... Penguin Colony Spheniscus demersus Table Mountain NP Cape Fur-Seal Cape of Good Hope Dassie - Procavia capensis Bontebok - Damaliscus pygargus pygarus

 

Eine kleine Episode hab ich noch die mich hier wohl das ganze Jahr begleiten wird :) der Kampf mit den Südafrikanischen Behörden hat leider immer noch kein Ende...

Am Tag als ich Sarah in Port Elizabeth am Flughafen abholte, fuhr ich vorher noch zum Department of Home Affairs um mein Studentenvisum für das kommende Semester abzuholen. Und siehe da, wer hätte das gedacht – das Visum, war wie schon in meinen schlimmsten Vorstellungen befürchtet, in der Zentrale in Pretoria falsch ausgestellt worden und enthielt eine falsche Beschreibung für die Uni an der ich studieren möchte. Ich kochte vor Wut, da ich mich mit dem falschen Visum nicht einschreiben kann und verfluchte den unfähigen Bearbeiter zutiefst. Der Vorschlag am Schalter, nach 2 h Wartens, doch einfach alles noch einmal einzureichen damit es berichtigt werden könnte half da auch nicht viel weiter… Mittlerweile habe ich zum Glück einen Weg gefunden das Studium auch ohne das berichtigte Visum anfangen zu können, man findet irgendwo immer eine Hintertür. Allerdings zehrt das ganz schön an den Nerven und lässt sich äußerst schwer mit dem urdeutschen Wunsch nach Planbarkeit vereinbaren ;).

Dafür gibt es genug andere tolle Sachen die einen diese Unannehmlichkeiten vergessen lassen.

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